Front view of the pavilion with project signage

Enoshima no-nail Strandhaus

Japan

Das No-Nail-Beach-House-Projekt von HASEMAN bringt Strandhäuser aus Holz an den Katase-Higashihama-Strand in Japan. Dank LIGNOLOC® Holznägeln von BECK kommen die Holzbauteile ohne Metallnägel aus und lassen sich rückbauen, ohne dass Metallnägel entfernt werden müssen.

Das Projekt „Beach House without Nails“ von HASEMAN bringt beeindruckende Strandhäuser in Holzbauweise an den Katase Higashihama Strand in Japan. Durch den Einsatz des LIGNOLOC® Holznagelsystems von BECK ist sichergestellt, dass nach der Nutzung keine umweltschädlichen Materialien in der Natur verbleiben.

Innenansicht des temporären Strandpavillons aus Holz

Temporärer pavillon für den sommer

Das Enoshima No-Nail Beach House ist ein temporärer Strandpavillon am Enoshima Ost-Strand, der speziell für sommerliches Baden am Strand errichtet wurde. Das minimalistische Design umfasst eine einfache, gewölbte Struktur aus nur sechs verschiedenen Komponenten. Diese Konstruktion ist auf das Wesentliche reduziert und ermöglicht damit einen schnellen Auf- und Abbau. Wärhend der Sommermonate bietet der Pavillon Raum für den Einsatz als Rettungswache, Erste-Hilfe-Stützpunkt und Radiostation. Nach dem Sommer wird das Gebäude vollständig abgebaut und hinterlässt den Strand sauber, unberührt und ohne Rückstände.

Arbeiten am Deckengebälk des Strandpavillons

nachhaltiges engagement 

Seit 2017 setzt sich HASEMAN für das „No-Nail Beach House“-Projekt ein, um Strände sauber zu halten und die Sicherheit für Badende zu verbessern. Beim Bau temporärer Strandhäuser werden üblicherweise viele Metallnägel eingesetzt, die nach dem Abbau als „Nagelabfall“ am Strand zurückbleiben. Um dieses Problem zu vermeiden, entwickelte HASEMAN Strandhäuser, deren Holzbauteile ausschließlich mit LIGNOLOC® Holznägeln von BECK befestigt werden. So bleiben nach dem Abbau keine Metallnägel im Sand zurück. Unter der Leitung von Präsident Kenji Hasegawa verfolgt HASEMAN diesen Ansatz konsequent und ist ein aktiver Partner des „Umi & Nippon-Projekts“ der Nippon Foundation.

Blick auf die Baustelle des Pavillons am Strand

Technik, die spurenlos hält – für eine saubere umwelt

Der gesamte Strandpavillon basiert auf einer Konstruktion aus LVL (Laminated Veneer Lumber) und einem leichten Rahmen, der die Lager-, Transport- und Baukosten gering hält. Dank des innovativen Baukonzepts ohne Nägel oder Schrauben aus Metall bleibt der Strand nach jedem Abbau frei von Materialrückständen. Dies ist durch den Einsatz unserer mehrfach ausgezeichneten LIGNOLOC® Holznägel möglich: Für eine äußerst stabile Konstruktion – ganz ohne Metall oder vollflächige Verleimungen.

Mehr über LIGNOLOC® Holznägel erfahren
Infografik zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft der LIGNOLOC® Holznägel

Nachhaltig verbunden, leicht rückbaubar

Durch den Einsatz von LIGNOLOC® Holznägeln wird die Rückbaubarkeit von Bauelementen erheblich verbessert: Am Ende ihres Lebenszyklus lassen sich die Konstruktionen einfach zerlegen und die Materialien wiederverwenden oder recyceln. So unterstützt der Einsatz von Holznägeln die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und verringert Bauabfall durch eine nachhaltige Ressourcennutzung.

Mehr über das Projekt erfahren

Projektdaten

  • Projekt: "No-Nail" Strandhaus

  • Planung und Umsetzung: Haseman

  • Standort: Kanagawa, Japan

  • Fertigstellung: 2017

  • Anwendung LIGNOLOC®: Befestigung der Sperrholzplatten

Das Umi-to-Nippon-Projekt (übersetzt: „Das Meer und Japan“) ist eine Initiative der Nippon Foundation, die in Zusammenarbeit mit der Kabinettsbehörde für Ozeanpolitik und dem Ministerium für Land, Infrastruktur, Transport und Tourismus Japans durchgeführt wird. 

Die Nippon Foundation engagiert sich intensiv für den Schutz der Meere und die Förderung des Umweltbewusstseins in Japan. Eine ihrer zentralen Initiativen ist das „Umi-to-Nippon“-Projekt („Das Meer und Japan“), das zusammen mit der Kabinettsbehörde für Ozeanpolitik und weiteren Ministerien ins Leben gerufen wurde. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Aufmerksamkeit auf die kritischen Herausforderungen des Ozeans zu lenken – von Umweltzerstörung über Überfischung bis hin zur Plastikverschmutzung – und insbesondere bei der jüngeren Generation Interesse und Verantwortung für den Schutz unserer Meere zu wecken.

Zu den geförderten Projekten gehören Aktionen wie „Dosukoi Beach Clean“ für saubere Strände, das umweltfreundliche Strandhaus „Kugi-no-Nai Umi-no-Ie“ und der „Chibikko Beach Saver Park“, der Kinder spielerisch über den Meeresschutz informiert. Diese Maßnahmen schaffen tieferes Verständnis für das empfindliche maritime Ökosystem in der japanischen Gesellschaft und schärfen das Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz.

Tragen auch Sie zu einer nachhaltigen Zukunft bei!